Shortnews – TeslaCrypt geknackt, Geforce 364.47 buggy

Shortnews vom März 2016: Fehler in dem aktuellen Nvidia Treiber 364.47 WHQL kann Rechner lahm legen — Der Crypto-Trojaner TeslaCrypt wurde entschlüsselt. Hoffnung für Betroffene Rechner.

Fehler in dem aktuellen Nvidia Treiber 364.47 kann Rechner lahm legen.

Der Finale Treiber für die Nvidia Geforce Grafikkarten enthält Fehler. Es handelt sich dabei um die Version 364.47 WHQL, die erst kürzlich erschienen ist. Diese Version sollte keinesfalls von ihnen installiert werden. Sie kann unter Umständen das komplette System lahm legen und im harmlosesten Fall zu Bildstörungen führen. In einigen Fällen soll der Bildschirm einfach schwarz geblieben sein, nach dem dieser Treiber installiert wurde. Nvidia selbst warnt davor diese Version zu verwenden. Anstatt dessen wird die aktuelle 364.51 beta Empfohlen. Die Fehlerhafte Version wird offiziell auch nicht mehr zum Download angeboten. Schäden an der Hardware können aber laut Nvidia selbst nicht entstehen. Gerüchte dies bezüglich machten nämlich schon die Runde. Sollten sie diesen Treiber bereits installiert haben, weichen sie vorerst auf die aktuelle beta Version aus, bis die nächste Finale WHQL-Version verfügbar ist.

Der Crypto-Trojaner TeslaCrypt wurde entschlüsselt.

Es gibt Hoffnung für die betroffenen Rechner, die mit dem TeslaCrypt Trojaner infiziert wurden. Dieser Trojaner verschlüsselt alle Dateien auf dem befallenen System. Der Nutzer hat keinen Zugriff mehr auf die Daten. Er verhält sich genau wie der aktuell grassierende Locky Trojaner und fordert vom Nutzer ein Lösegeld damit auf die Daten wieder zugegriffen werden kann. Hierzu wird das Tool TeslaDecode und YUFA benötigt. Mit diesen Tools entschlüsseln sie ihre Dateien wieder. Leider gibt es mittlerweile schon drei verschiedene Versionen des TeslaCrypt Trojaner. Mit dem Tool lassen sich bislang nur die Dateien der ersten Version des Trojaners entschlüsseln. Sie erkennen diese an der Dateiendung .vvv. Eine Anleitung der TeslaDecode Entwickler finden sie hier im PDF Format. Sollten ihre verschlüsselten Dateien eine der folgenden Endungen haben, sind die Tools leider nicht anwendbar. Bei diesen Dateiendungen (.micro, .ttt und .xxx) handelt es sich leider um eine der neueren Varianten des TeslaCrypt Trojaners.

Quellen: winfuture, heise

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *