Donnerstag , 14. Dezember 2017
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Musikindustrie setzt die größten Torrent Tracker off

Ein erneuter Rückschlag für das Torrent Netzwerk. Drei große Tracker sind weg vom Netz.

Musikindustrie gegen Tracker

Die Musikindustrie hat es geschafft per Gerichtsbeschluss die Schließung von drei großen Torrent Trackern zu erwirken. Die Internet Seiten wurden schon im Januar diesen Jahres vom Hoster deaktiviert und sind nicht mehr zu erreichen. Das Landgericht Hamburg hat gegen den Hoster zweier Torrent  Tracker eine einstweilige Verfügung  zur Herausgabe  der Nutzerdaten erlassen. Die Seiten mit urheberrechtlich geschütztem Material istole.it und PublicBittorrent.com wurden nach dem eine gesetzte Frist abgelaufen war vom Netz genommen.

Die Frist wurde gesetzt um das urheberrechtlich geschützte Material zu entfernen. Die Betreiber haben die Seite aber nun nach Ablauf der Frist  komplett geschlossen. Der dritte Tracker  der vom Netz genommen wurde, war die Seite OpenBittorent.com. Hier bewirkten die Rechteinhaber ebenfalls eine Schließung.

Die drei größten Tracker offline

Somit sind drei der größten Torrent Tracker des Netzwerks erstmal weg. Sie dienten dazu um das Angebot und die Nachfrage der einzelnen User zu koordinieren. Wer darf von wem wann wieviel und wie schnell uploaden und downloaden. Wer bietet was wie schnell an und so weiter. Die Masse an Daten musste natürlich von irgendwelchen Servern verarbeitet werden. Diese Ressourcen fehlen nun im Torrent Netzwerk. Zudem sind wohl auch etliche Dateien erstmal nicht mehr verfügbar.

Vorgehensweise gegen Raubkopierer geändert

Die Musikindustrie die es vorher nur auf Torrent Suchmaschinen wie zum Beispiel PirateBay abgesehen hatte versucht nun auch massiv gegen die Tracker vorzugehen. Denn ohne diese, sind die illegalen Downloads nur schwer bis gar nicht zu finden. Wer nichts findet kann auch nichts runterladen. So die Meinung der Musikindustrie. Die Namen der Betreiber der Tracker wurden mittlerweile vom Hoster an das Gericht weiter geleitet. Die Betreiber der Tracker müssen nun mit diversen Strafverfahren rechnen.

Quelle: Heise

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