Mittwoch , 15. August 2018
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In wenigen Schritten zum eigenen Onlineshop

Nur wenige Klicks und ein Produkt ist gekauft – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das Internet macht es möglich. Der Onlinehandel boomt und macht das E-Commerce-Geschäft für (angehende) Unternehmer attraktiv. Wer seinen Fuß in den wachstumsstarken Markt setzen will, muss jedoch einiges beachten. Nach einer gründlichen Analyse und der festen Entscheidung, einen Onlineshop aufzubauen, geht es an die eigentliche Arbeit:

Onlineshop erstellen – Schritt für Schritt entsteht der eigene Webshop

Nach einer sorgfältigen Analyse und Kalkulation Ihrer Geschäftsidee sind Sie davon überzeugt, dass sich Ihr Onlineshop rechnen wird? Dann brauchen Sie zunächst eine gute Internetadresse, über die Sie später von potenziellen Käufern gefunden werden können. Wählen Sie einen kurzen, passenden und kreativen Domainnamen, der zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen passt.

Anschließend geht es an die Software: Wer einen Onlineshop erstellen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Für den Anfang ist ein günstiger Onlineshop-Baukasten ausreichend. Besonders für Gründer mit einem geringen Kapital, niedriger Produktanzahl und wenig technischem Verständnis ist ein Shop-Baukasten eine gute Alternative. Tauschen Sie sich mit E-Commerce-Beratern und Webdesignern aus und suchen Sie sich gezielt Hilfe für Aufgaben, die Sie weniger gut bewältigen können. Ist die Software ausgewählt und der Shop auf der entsprechenden Internetseite installiert, wird zunächst eine passende Designvorlage ausgewählt und Farben, Bilder und Schriften angepasst. Anschließend müssen Produkte eingepflegt, Texte geschrieben, Einstellungen vorgenommen und Bezahlmethoden ausgewählt werden. Je nachdem, wie viele Produkte aus verschiedenen Kategorien Sie verkaufen möchten, kann es durchaus etwas dauern, bis der Onlineshop fertig eingerichtet ist. Ein selbsterklärender Baukasten mit vielen Funktionen kann durchaus hilfreich sein, damit Ihnen die Arbeit leicht von der Hand geht.

Vor dem ersten Verkauf müssen noch die Formalitäten geregelt werden

Da Sie mit Ihrem Onlineshop die Absicht haben, Einnahmen zu generieren, müssen Sie bei Ihrem zuständigen Gewerbeamt eine Gewerbeanmeldung vornehmen. Dies ist entweder vor Ort oder online möglich. Das Amt informiert automatisch weitere zuständige Behörden wie Finanzamt, Berufsgenossenschaft und Kammer. Diese senden Ihnen per Post weitere Unterlagen zu, die Sie ausfüllen müssen. Je nachdem, was Sie über Ihren Webshop vertreiben, müssen Sie weitere Dokumente vorlegen. Verkaufen Sie Lebensmittel, muss ein Gesundheitspass oder –zeugnis vorgezeigt werden. Haben Sie sich auf Antiquitäten spezialisiert, brauchen Sie ein polizeiliches Führungszeugnis.

Zusätzlich sollten Sie sich über eine passende Betriebshaftpflichtversicherung und Inhaltsversicherung informieren, welche Sie im Schadensfall absichert. Sind alle Formalitäten erledigt, können Sie schon Ihre ersten Kunden auf die Plattform lotsen. Durch Online-Marketing-Maßnahmen in Form von Newsletter-Versand, Suchmaschinenoptimierung oder Affiliate-Marketing gewinnen Sie mehr Besucher für Ihren Onlineshop und erhöhen die Chancen auf einen Verkauf.

Hinweis: Denken Sie immer auch daran, gültige AGB und ein vollständiges Impressum einzupflegen.

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