Samstag , 16. Februar 2019
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Industrie 4.0: Was ist das und worin liegen die Herausforderungen?

Alle Welt spricht mittlerweile von der Industrie 4.0. Wie bei so vielen Schlagwörtern klingt das zunächst einmal aufregend, ist ohne präzise Definition aber nur eine Worthülse. Wir wollen in diesem Artikel ein wenig Licht ins Dunkle bringen, was es mit der Industrie der Zukunft auf sich hat.

Was ist Industrie 4.0?

Industrie 4.0 ist ein Projekt samt Konzept und bezeichnet ein Paket, mit dem die nächste Effizienzsteigerung in Industrieanlagen eingeläutet werden soll. Dabei werden die folgenden drei Vorgänger retrospektiv als 1.0, 2.0 und 3.0 gehandelt (aber nicht so bezeichnet):

  • Industrielle Revolution (1.0): Maschinen werden erstmals zur Produktion eingesetzt, vor allem die Dampfmaschine
  • Zweite industrielle Revolution (2.0): Einsatz von Fließbändern macht die Produktion wesentlich effizienter
  • Digitale Revolution (3.0): Der Einsatz von Rechentechnik und Computern lässt Prozesse automatisieren

Industrie 4.0 soll daran anknüpfen und den aktuellen Entwicklungsstand fortführen. Während der Stand der Technik bislang nur einzelne Schritte in der Produktion automatisieren kann, soll Industrie 4.0 ganze Produktionsketten automatisch vorantreiben. Die Systeme sollen fehlertoleranter werden und im Fehlerfall eigenverantwortlich entscheiden, wie es sinnvollerweise weitergeht. Auch Zulieferer und Hersteller sollen sich besser vernetzen. Neben der Vernetzung steht auch die Transparenz auf der Agenda: Ohne lückenlose Informationen über die Zustände der einzelnen Schritte lässt sich das neue Konzept nicht umsetzen. Transparenz könnte damit unter anderem durch das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) geschaffen werden.

Welche Herausforderungen sind zu meistern?

Die produzierende Industrie ist historisch eher ein schwerfälliges Konstrukt. Neue Konzepte werden erst vergleichsweise langsam integriert. Wichtiger ist die Zuverlässigkeit bei der Herstellung. Daraus folgt, dass die meisten Industriezweige momentan noch gar nicht die Voraussetzungen dafür geschaffen haben, denn für die Automatisierung der gesamten Produktionskette werden jede Menge Sensoren benötigt, die Informationen über den aktuellen Zustand der Anlage und der Produktion liefern. Einer der Ausstatter für Industrieanlagen im Bereich der Sensorik ist Dietz Sensortechnik aus Heppenheim.

Um den Schritt auf die Industrie 4.0 zu vollziehen, sollten bereits zumindest Teilprozesse automatisiert worden sein – also im Grunde was den Vorläufer schon ausgezeichnet hat. Es fällt dann deutlich leichter, den verbleibenden Schritt auch noch zu gehen.

Die Industrie 4.0 hat als Forschungsprojekt der Bundesregierung angefangen. Konzepte dafür wurden in Arbeitsgruppen zusammengetragen. Mittlerweile ist man aber soweit, dass die Konzepte auch in die Praxis übertragen werden können.

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