Sonntag , 15. Dezember 2019
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Preissuchmaschinen: So einfach ist die Schnäppchenjagd

Mittlerweile gibt es im Netz eine schier unüberschaubare Vielzahl an Preissuchmaschinen, mit deren Hilfe Verbraucher die gewünschten Produkte zum absoluten Schnäppchenpreis finden können. Doch worauf kommt es bei der Wahl der Preissuchmaschine an und wie lassen sich die besten Schnäppchen finden?

Wie groß ist die Vielfalt und wie einfach ist die Suche?

Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH hat zu Beginn des Jahres 2019 die zehn besucherstärksten Portale in Deutschland näher unter die Lupe genommen und getestet. Folgende Kriterien waren dabei für das Testergebnis entscheidend:

  • Der Preis: Die Tester untersuchten, welches Portal die besten Preise für 20 Produkte lieferte. Dieses Kriterium floss zu 50 Prozent in das Testergebnis ein.
  • Die Suche: Hier bewerteten die Tester, wie komfortabel und transparent die Suche nach Produkten sowie die Preisabfrage gestaltet ist. Dieses Kriterium machte 30 Prozent des Gesamtwertes aus.
  • Die Vielfalt: Hier bewerteten die Tester, wie vielfältig und umfangreich die Vergleichsmöglichkeiten sind. Dieses Kriterium hatte ein Gewicht von 20 Prozent.

Preise suchen beim Testsieger

Insgesamt hatte sich das Portal auspreiser.de als Testsieger durchgesetzt. Ausschlaggebend für den Sieg waren insgesamt vor allem die günstigen Preise sowie das umfangreiche Angebot. Denn gelistet sind auf dem Portal aktuell rund 300 Millionen verschiedene Angebote. Und auch die Suche nach dem Wunschprodukt ist denkbar einfach: Der Seitenbesucher muss lediglich den Namen des Produktes in das Suchfeld eingeben und die Suche starten, damit ihm die passenden Angebote angezeigt werden.

Wie lassen sich die besten Schnäppchen im Netz machen?

Für die deutschen Verbraucher ist das Einkaufen im Netz schon längst zum Alltag geworden. Wie eine Studie von Bitkom Research ergab, nutzen dabei 55 Prozent der Verbraucher Preissuchportale, um die günstigsten Angebote zu finden. Der Grund: Diese erleichtern den Verbrauchern den Durchblick durch den schier undurchdringlichen Dschungel an Angeboten und Empfehlungen. Und richtig genutzt, können die Verbraucher dank der Suchmaschinen auch hervorragend sparen.

Als Tipp rät Georg Tyrba, ein Vertreter der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die Angebote auf mehren Portalen zu vergleichen. Und auch die Häkchen – falls erforderlich – sollten richtig gesetzt sein. Beispielsweise sollten die Verbraucher einstellen, dass die Versandkosten inklusive sein sollten. Der Grund: Andernfalls bescheren hohe Versandkosten dem Käufer möglicherweise eine unangenehme Überraschung.

Wichtig ist außerdem die Frage, welche Zahlungsarten vom Anbieter akzeptiert werden. Tryba empfiehlt den Verbrauchern, in jedem Fall eine sichere Bezahlmethode wie etwa Lastschrift oder Rechnung zu wählen. Die Optionen Vorkasse und Kreditkarte bewertet er hingegen als unsicher für den Verbraucher.

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