Mittwoch , 15. August 2018
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Datenanalyse: Intern regeln oder externe Experten beauftragen?

Eine professionelle Datenanalyse birgt das Potenzial, in vielen Bereichen große Erfolge zu verzeichnen. Sei es für das Trouble-Shooting, für langfristige Erfolgsstrategien oder im Rahmen der Mitarbeiteroptimierung – die Datenanalyse scheint keine Grenzen zu kennen. Im Zuge der digitalen Transformationen setzen daher immer mehr Unternehmen aller Branchen auf dieses hilfreiche Tool. Oft stellt sich dabei die Frage, ob eine interne oder externe Abwicklung dieser Aufgabe die bessere Wahl ist.

Wie viel Datenanalyse wird benötigt?

Abhängig vom individuellen Erfolgsziel, lässt sich der Bereich der Datenanalyse ganz unterschiedlich implementieren. Dies bedeutet, dass jedes Unternehmen dieses Werkzeug in einem anderen Umfang nutzt. Ob sich die Auslagerung dieser Aufgabe also wirklich lohnt, wird im ersten Schritt über die Tragweite der Aufgabe bestimmt.

An dieser Stelle sei gesagt, dass eine gute Datenauswertung nahezu immer dazu führt, dass weitere Bedarfsbereiche aufgedeckt werden. Dies erweitert die Nutzung regelmäßig. Wer sich von Anfang an dazu entscheidet, die Abwicklung intern zu behandeln, der sollte dazu bereit sein, die benötigte Arbeitslast durch neue Personalstrukturen zu decken. Ob dies durch eine Neuverteilung von Aufgaben geschieht oder über neues Personal gedeckt wird, ist oft einfach eine Budgetfrage.

Was kostet die Datenanalyse?

Und mit den Kosten ist bereits der nächste Entscheidungspunkt gefunden. Viele sind davon überzeugt, dass die Auslagerung der Datenanalyse zu teuer ist. Dabei ist es keine Seltenheit, dass vor allem neue Projekte durch einen externen Anbieter günstiger abgewickelt werden.

Wer das neue Aufgabenfeld ohne Hilfe in Angriff nimmt, der muss in der Anfangsphase vor allem Zeit investieren. Die Planung und Implementierung der notwendigen Datenkollektoren muss auf die aktuellen Arbeitsabläufe maßgeschneidert werden. Obwohl es möglich ist, die benötigten Informationen rund um das Thema Datenanalyse in diversen Fachmagazinen und Online-Quelle zu erhalten, bedarf es für einen Laien eine ordentliche Einarbeitungsphase. Steht es nicht auf der Agenda, langfristig den Fokus auf eine umfassende Datenanalyse zu legen, scheint der zeitliche Aufwand nicht immer gerechtfertigt. Ein professionelles Team kann die benötigte Planung schnell umsetzen und das Projekt ist im Handumdrehen abgewickelt. Gleichzeitig kann sich jeder Mitarbeiter innerhalb der Firma auf seine alltäglichen Aufgaben konzentrieren – diese Arbeitskraft geht nicht verloren.

Wie sensibel sind die Daten?

Vor allem dann, wenn rechtlich geschützten Daten ins Spiel kommen, bewegt man sich schnell auf einem zweischneidigen Schwert. Die korrekte Handhabung der sogenannten sensiblen Personendaten ist durch den Gesetzesgeber detailliert definiert. Kommt es hier zu Problemen, auch wenn diese durch einen externen Partner zustande kommen, ist die Firma selber verantwortlich.

Innerhalb Deutschlands am besten auf einen Dienstleister mit Hauptsitz in der Bundesrepublik setzen. Im Vertrag bestätigen lassen, dass die Datenverwertung nach den rechtlichen Vorgaben abgewickelt wird.

Generell ist es besser, hochsensible Daten intern zu belassen. So minimiert man die Gefahr, dass es zu einem schwerwiegenden Datenmissbrauch kommt.

Fazit – Die interne Datenanalyse ist anspruchsvoll aber effektiv

Wenn man bedenkt, dass das Thema Datenanalyse in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird, ist es weitsichtig, eine interne Datenverarbeitung zu ermöglichen. Auf lange Sicht lassen sich die notwendigen Prozesse firmenspezifisch optimieren und eine Einhaltung der rechtlichen Vorgaben lässt sich leichter kontrollieren. Für kurzzeitig ausgelegte Projekte ist die externe Datenanalyse zumeist die günstigere wie effektivere Wahl.

Bild: ©istock.com/andresr

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