Freitag , 17. August 2018
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Die verschiedenen Arten von VR-Brillen

VR-Brille ist nicht gleich VR-Brille. Die aktuell auf dem Markt verfügbaren Modelle unterscheiden sich hinsichtlich ihres Systems, ihres Preises und ihrer Leistungsfähigkeit. Wir stellen die verschiedenen Arten von VR-Brillen vor und zeigen auf, worauf Käufer achten sollten.

Kategorien der verschiedenen VR-Brillen

Wer einen preiswerten Einstieg in das VR-Erlebnis möchte, ist mit einer Low-End VR-Brille, zum Beispiel der Google Cardboard, gut bedient. Das Smartphone dient hierbei als VR-System und wird lediglich in die Brillenhalterung aus Pappe gesteckt. Zwei Plastiklinsen in der Papp-Brille stellen den korrekten Fokus auf das Display sicher. Diese Low-End VR-Brille ist bereits für wenige Euro zu haben, allerdings ist ihre Leistung hauptsächlich auf das Ansehen von 360-Grad Inhalten beschränkt.

Mobile VR-Brillen, wie die Samsung Gear VR, werden ebenso mit dem Smartphone verwendet. Allerdings sind diese VR-Brillen meist aus Plastik und bieten eine bessere Leistung. Solche Brillen sind mittlerweile für unter 50 Euro erhältlich und eignen sich auch für das Spielen von einfachen VR-Spielen. High-End VR-Brillen benötigen kein Smartphone, sie nutzen einen Computer oder eine Konsole als Prozessor. Zu den höherklassigen Modellen zählen zum Beispiel die Oculus Rift oder die HTC Vive. Sie sind deutlich leistungsstärker und bieten auch bei anspruchsvollen Inhalten ein tolles VR-Erlebnis. Mit High-End Modellen kann der Nutzer zum Beispiel auch interaktiv das Spielgeschehen beeinflussen. Oft werden zusätzlich zur Brille hierfür noch Controller verwendet, welche das Tracking verbessern und die Interaktionsmöglichkeiten erweitern.

Recht neu auf dem Markt sind die sogenannten Standalone-Headsets, welche Brille und notwendigen Computer vereinen. Sie brauchen keine separate Einrichtung und benötigen keine Kabelverbindung, wodurch sie deutlich bequemer zu tragen sind.

Worauf beim Kauf achten?

Möchten Sie sich eine VR-Brille kaufen, so sollten Sie vor dem Kauf auf einige Punkte achten, welche Einfluss auf Ihr VR-Erlebnis nehmen können. Ein sehr wichtiger Faktor ist die Bildqualität: achten Sie auf eine hohe Bildschirmauflösung und Pixeldichte. Das Sichtfeld der VR-Brille sollte nicht unter 100 Grad liegen. Auch der Sound nimmt wesentlich Einfluss auf Ihr VR-Erlebnis. Achten Sie darauf, dass Ihre Brille räumliche Klänge in 3D bietet. Das Tracking sollte präzise sein, sodass Ihre Bewegungen in die virtuelle Welt übertragen werden können. Mehrere Faktoren wie Display, Software, Rechenleistung und Sensoren entscheiden darüber, wie exakt die Bewegungen ohne Verzögerung übertragen werden.

Vielleicht haben Sie ja auch im Vorfeld Glück und können bei einer Veranstaltung eine VR-Brille ausprobieren oder bekommen sogar ein Modell geschenkt. Viele Unternehmen lassen aktuell eine VR-Brille mit Logo bedrucken und verschenken diese als Werbegeschenk. Sie sind selbst Unternehmer und möchten diese Marketing-Maßnahme durchführen? Bei einigen Anbietern können Sie mittlerweile eine VR-Brille drucken lassen.

Die verschiedenen Arten von VR-Brillen
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