Donnerstag , 19. April 2018
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Skandal bahnt sich an: iPhone X wurde illegal von Schülern zusammengebaut

In den vergangenen Tagen hat sich eine Meldung über Apple besonders schnell verbreitet: Das iPhone X wurde wohl teilweise mit Hilfe von Schülern im Rahmen eines illegalen Praktikums fabriziert. Apple hat das bereits bestätigt.

Berichtet hat darüber die Financial Times, welche sogar Zitate von betroffenen Personen eingebunden hat. Noch ist nämlich fraglich, ob manche Schüler sogar zur Arbeit gezwungen wurden. Offenbar steht fest, dass rund 3000 Schüler zwischen 17 und 19 Jahren bei Foxconn eingestellt wurden, um Erfahrung zu sammeln. Leider wurden die Schüler zu täglich 11 Stunden Arbeit verdonnert, was illegal ist und die Obergrenze von 40 Wochenstunden deutlich überschreitet.

Aus Gesprächen mit einigen Betroffenen geht hervor, dass manche Schüler womöglich  gezwungen wurden, mit zu arbeiten. Sechs betroffene Schüler gaben an, dass sie die Arbeit machen mussten und andernfalls keinen Schulabschluss bekommen hätten. Es sei überdies kein Praktikum gewesen, da die Aufgaben nichts mit dem Lehrplan zu tun gehabt hätten.

Apple und die Schule sagen nicht viel

Während die besagte Schule einfach gar keine Meldung öffentlich kundgab, bestätigte Apple immerhin, dass die Schüler im Rahmen eines Praktikums natürlich zu Unrecht Überstunden gemacht hätten. Man hätte diesen Fall untersucht. Es handle sich um ein Praktikum, zu dem  jedoch niemand gezwungen wurde.

Es bedarf also wohl noch einiges an Aufklärungsarbeit, bevor wir wissen was abging. Klar ist jedoch: Es wäre nicht das erste Mal, dass Foxconn solche Spielchen treibt. Das Einstellen von Schülern gegen Verdienst ist ja nicht illegal. Überstunden oder sogar Zwangsarbeit jedoch sind fernab von legal und gerade für so reiche Konzerne wie Apple einfach nur enttäuschend zu sehen.

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