Freitag , 18. August 2017
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Welches All-in-One-System eignet sich für Pro User besser? Microsoft Surface Studio oder Apple iMac Pro?

Gibt es den einen perfekten PC? Ein Computer, der die verschiedenen Anforderungen aller Nutzer in sich vereint? Ob Gamer, Office-Nutzer, Kreativer oder mobiler Anwender, ein Pluspunkt im Bereich Computing ist die jeweilige Ausrichtung auf die speziellen Anforderungen aus unterschiedlichen Bereichen. Nicht immer ist eine Abgrenzung möglich, oder der Nutzer benötigt einerseits die Leistung einer starken CPU, dazu einen großen Arbeitsspeicher und eine Performance starke Grafikkarte für komplexe Darstellungen. Für solche übergreifende Anforderungen eignen sich individuell konfigurierbare Systeme oder leistungsstarke All-in-one-Systeme.

Microsoft, Surface

Apple setzt auf eine lange Historie und entsprechenden Erfahrungen im speziellen Segment

Den bekanntesten All-in-One-Rechner bietet Apple mit seinem iMac. Das Unternehmen aus Cupertino stellte die erste Generation im Jahr 1998 vor. Steve Jobs revolutionierte damit vor allem den Bereich der Kreativen, integrierte in die farbigen Computer, Bildschirm, Recheneinheit, Laufwerke, Lautsprecher und Internetmodem, Tastatur und Mouse inklusive.

Seit diesen Anfängen hat sich viel getan, der iMac zählt noch immer zu den wichtigsten Angeboten aus Apples Produktpalette. In diesem Jahr stellte Apple seinen zukünftigen iMac Pro mit den bislang höchsten Leistungsmerkmalen vor:

  • ein 27 Zoll Retina Display mit einer 5K-Auflösung (5120 x 2880 Pixel)
  • 8 Core, 10 Core oder 18 Core Prozessoren
  • 32 GB RAM Standard, erweiterbar auf bis zu 128 GB RAM
  • GPU mit 16 GB Grafikspeicher
  • kabellose Tastatur und Mouse im Lieferumfang

Microsoft meldet sich mit eigener Surface-Hardware eindrucksvoll zurück

Mit diesen Spezifikationen richtet sich Apple hauptsächlich an die Pro-User aus Video-, Photo- und Grafikproduktion. Die Ankündigung zur Veröffentlichung eines iMac-Pro war längst überfällig, nicht zuletzt, weil Microsoft hier bemerkenswerte Vorarbeit geleistet hat und im Oktober 2016 das Microsoft Surface Studio vorgestellt hat. Ebenfalls ein leistungsstarke All-in-One-PC das vielseitig, sogar per Touch und Stifteingabe bedienbar ist. Schon mit diesem Merkmal legt Microsoft die Messlatte für die Konkurrenz sehr hoch. Apples iMac Pro verfügt weiterhin nicht über ein berührungsintensives Display.

Die Spezifikation des Surface Studio wirken nicht ganz so eindrucksvoll wie die vom Apple iMac Pro. Hierzu muss erwähnt werden, dass das Surface Studio im Gegensatz zum iMac Pro bereits veröffentlicht wurde. Gut möglich, dass der Konzern aus Redmond hier noch nachlegen wird. Dennoch überzeugen die Spezifikationen auch hier mit:

  • Quad Core Prozessoren i5 oder i7 der 7. Generation
  • 28 Zoll Display mit einer Auflösung von 4500 x 3000 Bildpunkten
  • GPUs mit 2 und 4 GB RAM
  • wahlweise 8, 16 oder 32 GB RAM Arbeitsspeicher
  • Hybrid-Speicher wahlweise 1 TB oder 2 TB
  • kabelloser Eingabestift, kabellose Mouse und Tastatur im Lieferumfang

Microsoft Vorteil gegenüber Apple liegt ganz klar in der Bedienungsmöglichkeit über das berührungsempfindliche Display. Hier spielt das Unternehmen die Entwicklung aus dem Surface Pro, Surface Laptop und dem Surface Book aus. Apple hingegen legt zumindest bereits bei der Vorstellung des iMac Pro mit leistungsstarken Spezifikationen vor. Wie sich beide Systeme im Arbeitsalltag gegenüberstehen, wird sich Ende 2017 zeigen, dann wird mit der Veröffentlichung des Apple iMAc Pro gerechnet. Bis dahin hat Microsoft auch noch Zeit, bei der Leistung nachzulegen.

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