Shortnews – Daten Drosselung, Twitter vs. Terrorismus

Shortnews vom Februar 2016: Gerichtsurteil: Drosselung von „unbegrenztem Datenvolumen“ ist nicht rechtens — Twitter kämpft gegen Terrorismus

Gerichtsurteil: Drosselung von „unbegrenztem Datenvolumen“ ist nicht rechtens

Der Telefonanbieter E-Plus hatte im Dezember 2013 seine Tarife „Allnet Flat Base All-In“ mit unbegrenztem Datenvolumen beworben. In dem Tarif ist ein Datenlimit von 500 Megabyte pro Monat eingerechnet. Ist dieses Limit erreicht, wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Der Bundesverband der Verbraucherzentrale ist dagegen rechtlich vorgegangen. Das Landgericht Potsdam fällte am Freitag ein Urteil: Wenn ein Telefonanbieter unbegrenztes Datenvolumen verspricht, muss er das auch liefern. Eine Drosselung ab einer bestimmten Grenze ist nicht zulässig. Der Begriff Flatrate wird in diesem Zusammenhang demnächst bei Verträgen wohl nicht mehr verwendet werden.

Twitter kämpft gegen Terrorismus

Der Kurznachrichtendienst Twitter geht aktiv gegen den Terrorismus vor. Seit Sommer 2015, wurden circa 125.000 Zugänge zu Twitter gesperrt. Diese stehen im Verdacht zu terroristischen Zellen oder Anhängern von der Terrorzelle „islamischer Staat“ zu gehören. Um die Kommunikation über Twitter zwischen Terrorzellen oder deren Anhänger und Unterstützer zu unterbinden, schließt Twitter diese Accounts. Twitter ist über die Taten der Terroristen genauso erbost, wie die meisten Menschen auf der Welt. Man möchte auf keinen Fall solch ein Verhalten unterstützen. Jegliche Art von Gewalttätigkeit oder Bedrohung sei beim Kurznachrichtendienst nicht erwünscht, teilte das Unternehmen mit.

Quelle : heise

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